Die Seite, die du gerade liest — der ehrlichste Beleg für das, was bei mir im Webdesign entsteht.
Eine Seite für ein Profil, das in keine Schublade passt: Kunst am Bau, freie Arbeiten und Webdesign kommen aus derselben Haltung: der Beziehung zwischen Ort, Material und Mensch. Ich habe das so geordnet, dass Menschen sofort ihren eigenen Bereich finden, ohne dass die anderen verschwinden. Struktur, Texte und Gestaltung sind aus einer Hand.
Die Werke-Galerien liegen unter einer farbigen Glasscheibe. Jedes Bild ist entsättigt und in einen ruhigen Farbton getaucht, alle Töne sind über die Seite zu einer Komposition zusammengestimmt — keine Unruhe, kein Bilder-Flickenteppich.
Erst beim Überfahren springt das Original in voller Farbe hervor. Aus dem ruhigen Blick wird ein Moment des Entdeckens — dieselbe Geste wie in meiner Arbeit „Bunt sehen“: hinschauen, und plötzlich kippt das Bild ins Farbige.
Drei Bereiche, drei Farben — Kunst am Bau in Gelb, freie Arbeiten in Pink, Webdesign in Blau. Der Farb-Dreiklang führt durch die ganze Seite.



Eine Person, mehrere Felder — eine klassische Portfolioseite bildet das nicht ab. Mein Ausgangspunkt war deshalb nicht „eine Website für eine Künstlerin“, sondern die Frage, was meine Felder verbindet: Kunst am Bau, freie Arbeiten und Webdesign. Die Antwort ist mein räumliches Denken — und die Beziehung, aus der es entsteht: Bevor ich einen Ort verändere, verstehe ich ihn und die Menschen darin. Erst die Beziehung zu Ort, Material und Mensch, dann die Gestaltung. Daraus ist die ganze Struktur gewachsen.
Ich habe die Seite als Hub aufgebaut: eine Startseite, von der aus jeder Bereich erreichbar ist, und Bereichsseiten, die wieder zueinander zurückführen. Wer ankommt, weiß sofort, wo er ist und wohin als Nächstes — dieselbe Aufgabe wie bei einem Leitsystem im Gebäude, nur dass der Raum hier ein Bildschirm ist.
Der auffälligste Eingriff ist die Duoton-Behandlung der Werke. Statt eines bunten Rasters, das von der ersten Sekunde an lärmt, liegt über den Galerien eine ruhige, farbig abgestimmte Glasschicht. Das hält die Seite zusammen und schafft genau den Moment, der mir auch in meiner Kunst wichtig ist. Man schaut hin, fährt über ein Werk — und die Originalfarbe springt hervor. Entdecken statt Überrollt-werden.
Die Texte sind in meiner eigenen Sprache geschrieben — direkt, klar, ohne Agentur-Ton. Sie sollen klingen, als säße ich neben dir und würde es selbst erzählen.
Gebaut, um zu bleiben: schlank, datenschutzfreundlich, ohne Cookie-Ballast und so, dass ich neue Arbeiten jederzeit ergänzen kann. Die bestehende Sichtbarkeit der Domain bleibt dabei erhalten, jede alte Adresse wird sauber weitergeleitet.